Vergangene Veranstaltungen

29.–31. März 2017

IWM-Jahrestagung 2017

Postkolonialismus und Missionstheologie

Ort: Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen, Frankfurt am Main

Die Jahrestagung des IWM diente sowohl dazu, eine Einführung in Geschichte, Ansätze und zentrale Konzepte postkolonialer Theorie zu bieten als auch die theologische und missionswissenschaftliche Relevanz postkolonialer Diskurse aufzuzeigen. Die Perspektive von postkolonialen Theoretikern/innen im engeren Sinn wurde dabei ergänzt um Beiträge von Wissenschaftlern/innen, die zwar ebenfalls ausdrücklich auf post- bzw. neokoloniale Kontexte reflektieren, dabei jedoch an anderen Diskursen als den „postcolonial studies“ anknüpfen. Die Pluralität der unterschiedlichen weltkirchlichen Herausforderungssituationen sowie der unterschiedlichen theoretischen und theologischen Bezugspunkte post-, de- und antikolonialen Denkens wurde dadurch in ein fruchtbares Gespräch gebracht.

Leitende Fragen der Jahrestagung waren unter anderen die nach dem Zusammenhang von (theologischem) Wissen und Macht, die Herausforderung der Entwicklung eines Missionsverständnisses unter den Bedingungen eines postkolonialen Kontextes, die vielschichtigen Verflechtungen von Christentum, Moderne und Kolonialismus sowie die Konsequenzen, die sich aus einem Ernstnehmen der kolonialen und neokolonialen Erfahrungen für die Gottesrede, die kirchliche Pastoral, das Verständnis der Bibel und die kirchliche Entwicklungszusammenarbeit ergeben.

Ziel der Tagung war es, die Auseinandersetzung mit postkolonialer Theorie innerhalb der deutschsprachigen katholischen Theologie voranzutreiben, einen Austausch zwischen Erfahrungen unterschiedlicher postkolonialer Kontexte zu ermöglichen und daraus Perspektiven für die weltkirchliche Praxis in den jeweiligen Ländern zu gewinnen. Vertieft wurde die Auseinandersetzung mit dem Thema in mehreren Workshops am zweiten Tag der Veranstaltung.

Mehr zu Tagung erfahren Sie hier.


9. März 2017

Workshop

„Mission–Konversion–Dialog–Religionsfreiheit“

Ort: St. Virgil, Salzburg

Workshop von Dr. Markus Luber SJ im Rahmen der Tagung zur Förderung des interreligiösen Dialogs „Konversion: Abbruch, Übergang, Neubeginn?“

Mehr Informationen finden Sie hier.


8. Dezember 2016

Offene Lehrveranstaltung

„An die Ränder gehen. Weltkirchliche Perspektiven auf das Missionsverständnis nach Papst Franziskus“

Ort: Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen, Frankfurt am Main

Im Rahmen des Hauptseminars „Grammatik des Glaubens: Komm und Geh!“ – Missionsverständnis nach Papst Franziskus lud das Institut für Weltkirche und Mission in Kooperation mit Adveniat zu einer offenen Lehrveranstaltung ein. Unsere Gäste am IWM waren Prof. Dr. Birgit Weiler MMS und Dr. Ladislav Nemet SVD.


16. November 2016

Vortrag

„Missionsverständnisse in der Diskussion“

Ort: Theologische Fakultät der Universität Heidelberg, Hauptstraße 231, 69117 Heidelberg

Vortrag von Dr. Markus Luber SJ


01.–05. August 2016

AMP-Kurswoche

„Einführung in die deutsche Kirche und Gesellschaft“

Bei der Kurswoche haben die Stipendiatinnen und Stipendiaten des Theologischen Stipendienprogramms Albertus Magnus strukturelle Besonderheiten der Kirche in Deutschland kennengelernt und Einblicke in die deutsche Gesellschaftsordnung erhalten.

Die Kurswoche wurde vom Institut für Weltkirche und Mission (IWM) veranstaltet. Leiter der Kurseinheiten waren wissenschaftlichen itarbeiterinnen und Mitarbeitern des IWM, die von eingeladenen Referentinnen und Referenten unterstützt wurden. Zudem fand ein Ausflug nach Mainz statt, bei dem die Teilnehmenden, neben dem Dom, auch die Möglichkeit hatten einen Blick ins Mainzer Ordinariat zu werfen.


10. Mai 2016

Vortrag

Weltkirche

Pater Markus Luber SJ hielt im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Wenn niemand mehr fragt, dann ist es Zeit zu fragen“ der Von-Kettele-Gilde einen Vortrag zum Thema „Weltkirche“. Die Veranstaltung fand am 10. Mai 2016 statt.

Die von-Ketteler-Gilde wurde 1949 in Frankfurt als Freundeskreis von Laien gegründet. Namenspatron ist der ehemalige Bischof von Mainz – Wilhelm Emmanuel Freiherr von Ketteler (1811-1877), auf Grund seines sozialen Engagements und gilt er als Mitbegründer der Katholischen Soziallehre. „In seinem segensreichen und tatkräftigen Wirken ist er für die Mitglieder der von-Ketteler-Gilde Vorbild und Ansporn, sich aktiv an dem notwendigen gesellschaftlichen Diskurs zu beteiligen.“
Dabei bilden Vorträge von Mitgliedern und namhaften Referenten eine Basis für diesen Diskurs.

Mehr Informationen erhalten Sie hier.


8.–10. März 2016

Jahrestagung 2016 in Kooperation mit KAMP

Mission 21 – Das Evangelium in neuen Räumen erschließen

JT_2016_KAMP_IWM

Ort: Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen, Frankfurt am Main

Die Teilnehmer und die Teilnehmerinnen der Tagung machten sich auf die Suche nach einem zeitgemäßen Missionsverständnis und ließen sich dabei von dem asiatischen Theologen und Religionswissenschaftler Jonathan Y. Tan inspirieren. Vor dem Hintergrund der Minderheitenerfahrung der christlichen Kirchen in Asien identifiziert Tan ein neues Missionsparadigma „inter gentes“, welches durch das kooperative Zusammenleben der Menschen verschiedener Religionen gekennzeichnet ist. Prägend ist die Vorstellung der „interreligiösen Gastfreundschaft“, bei der eine affektive Komponente eine wesentliche Rolle spielt.

Nach einer systematischen Reflexion dieses Konzeptes wendeten wir uns der Frage zu, inwieweit sich das neue Paradigma auf andere weltkirchliche Kontexte, insbesondere auf unseren eigenen Kontext übertragen lässt. Rahmen dafür gewährte eine intensive Arbeit in praxisorientierten Foren. Hier erschloßen Impulsgeber aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen „theologische Orte“ für eine missionarische Kirche, die sich aus dem Apostolischen Schreiben Evangelii Gaudium von Papst Franziskus gewinnen ließen: Urbanisierung und Stadtkulturen (EG 71–75), Volksfrömmigkeit (EG 122–126), Armut und Marginalisierung (EG 186–216) sowie Geschlechterrollen und Familie (EG 66–67; 171; 205; 212).

Die Tagung richtete sich an kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, an Theologiestudierende sowie an missionarischer Pastoral Interessierte innerhalb und außerhalb Deutschlands.

Mehr zu Tagung erfahren Sie hier.


22.–23. Januar 2016

Symposium

Das Heilige interkulturell: Kontextualität und Universalität

Ort: Goethe Universität; Casino 1.811 Campus Westend, Frankfurt am Main

Vom 22. bis 23. Januar 2016 fand an der Frankfurter Goethe Universität ein Symposium zum Thema „Das Heilige interkulturell: Kontextualität und Universalität“ statt. P. Dr. Markus Luber SJ hielt in diesem Rahmen einen Vortrag zum Thema „Indische Christen: Das Heilige aus soziologisch-interkultureller Perspektive“.

Mehr Informationen finden Sie hier.


10.–12. Dezember 2015

Kooperationsveranstaltung

Forschungskolloquium_2015.12.10-12
Workshop: „Methoden interkultureller Theologie“

Ort: Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen, Frankfurt am Main

Das Fach „Interkulturelle Theologie“ (IT) bewegt sich auf der Schnittstelle von Religions-, Sozial- und Kulturwissenschaften, (interkultureller) Philosophie und (systematischer) Theologie, setzt sich wechselseitigen Lernprozessen mit Diskursen einer globalisierten Welt (Interkulturalität, Interreligiosität, Globalität, [Post-]Säkularität, Theorien des Fremden, Fundamentalismusforschung, Religionssoziologie usw.) aus und bringt ein hochdifferenziertes Problembewusstsein in den „klassischen“ theologischen Fächerkanon ein. Trotz einer gewissen Etablierung interkulturell-theologischer Curricula und der Entwicklung kreativer Ansätze bleibt die Frage nach Methoden (weiterhin) offen. Deshalb wollen wir uns bewusst mit folgenden Fragen auseinandersetzen:

  • Wie ist IT zu betreiben?
  • Welches wissenschaftstheoretische Profil entwickelt IT?
  • An welchen theologischen, philosophischen, religions-, sozial- und kulturwissenschaftlichen Diskursen orientiert sich IT?
  • Wie findet IT ihre Balance im Spannungsfeld von normativen und deskriptiven Ansprüchen und Vorgehensweisen?
  • Wie definiert sich IT gegenüber den traditionellen Disziplinen der Missions- und Ökumenewissenschaften?

Im Anschluss an die DGMW-Jahrestagung „Interkulturelle Theologie. Aktuelle Trends einer akademischen Disziplin“ in Hofgeismar (September 2013), das Treffen der WGTh in Berlin (September 2014) zur Frage „Verankerung des Fachs IT in den universitären Curricula“ und die IV. ESITIS-Konferenz in Lublin (April 2015) zum Thema „Shifting Locations – Reshaping Methods. How New Fields of Research in Intercultural Theology and Interreligious Studies Elicit Methodological Extension“ soll explizit die Frage nach der Methodik der IT gestellt werden. Um diese Auseinandersetzung möglichst breit und offen führen zu können, wählen wir das Format eines Workshops, bei dem die Teilnehmenden ihr Verständnis des Fachs IT unter methodischen Gesichtspunkten darstellen: durch eine theoretische Explikation und einen Bezug auf konkrete Praxis- und Problemfelder.

In diesem Workshop sollen Vertreterinnen und Vertreter interkultureller Theologie (bzw. an dieser Thematik Interessierte) des deutschen Sprachraums in einen intensiven Austausch über neuere Entwicklungen, vor allem die Methodik betreffend, treten können. Es wird nur zwei „klassische“ Vorträge zur Methodenfragen geben: einen aus sozialwissenschaftlicher Perspektive, einen aus systematisch-theologischer Perspektive. Den Hauptteil des Kolloquiums bilden die so genannten „Impulseinheiten“, in denen ein/e Teilnehmer/in (die/der sich vorher dazu angemeldet hat) ihren/seinen Zugang zur Methodik interkultureller Theologie vorstellt und die Gruppe dann zur Diskussion einlädt.

Die (ausgearbeiteten) Statements sowie die Impulsreferate werden veröffentlicht in: Interkulturelle Theologie. Zeitschrift für Missionswissenschaft.

Das Statement „Methoden interkultureller Theologie“ ist ein Versuch, einen Diskussionsstand und ein bestimmtes Problembewusstsein zu markieren; es ist selbstverständlich nicht als normative Richtlinie oder offizielle Stellungnahme zu verstehen.


25. November 2015

Buchvorstellung:

P. Alexander de Rhodes (1593-1660) und die frühe Jesuitenmission in Vietnam

Ort: in der Aula der Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen, Frankfurt am Main

Am 25. November 2015 fand die Lesung von P. Klaus Schatz SJ, zu seinem neu erschienenen Buch statt: „…dass diese Mission eine der blühendsten des Ostens werde …“ – P. Alexander de Rhodes (1593-1660) und die frühe Jesuitenmission in Vietnam.

Als Alexander de Rhodes in 1612 den Jesuiten beitrat, war es sein Wunsch, in die Mission geschickt zu werden. Seine Bitte wurde erhört und der junge Mann aus Frankreich wurde in den Fernen Osten geschickt. Er verbrachte lange Zeit in China und Vietnam.
Rhodes suchte immer nach Möglichkeiten auch dem einfachen Volk, nicht nur der Elite, die Botschaft Jesu näher zubringen. Er lernte nicht nur deren Sprache, sondern bildete sie auch aus, um das Wort zu verkünden. Die größte Leistung, die er erbrachte, bestand in der Schaffung der vietnamesischen Schrift, basierend auf der Lateinischen. Bis heute findet sie in ihren Grundzügen noch Gebrauch.

P. Klaus Schatz SJ ist emeritierter Professor für Kirchengeschichte an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt.

Mehr Informationen zum Buch finden Sie beim Verlag und hier.


05. November 2015

IWM-Studientag

Heilsame Dezentralisierung (EG 16) –
Welche lokalen Strukturen braucht eine missionarische Weltkirche?

Ort: Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen, Frankfurt am Main

In Evangelii Gaudium spricht Papst Franziskus unter Berufung auf das Zweite Vatikanische Konzil von der Notwendigkeit einer „heilsamen ‚Dezentralisierung‘“ (EG 16) im Sinne einer Übertragung spezifischer Kompetenzen an die Bischofskonferenzen „einschließlich einer gewissen authentischen Lehrautorität“ (EG 32). Ziel dieser angestrebten Reform ist es, die missionarische Dynamik der Kirche zu fördern. Dabei entspricht es dem Stil dieses apostolischen Schreibens, dass es keine Lösungen vorgibt, sondern vielmehr dazu einlädt, gemeinsam nach neuen Wegen zu suchen. Der Studientag möchte Franziskus’ Einladung in missionstheologisch-ekklesiologischer Perspektive aufgreifen und einen weltkirchlichen Dialog in Bezug auf adäquate lokale Strukturen anregen.


07.–09. Oktober 2015

AMP-Jahresakademie 2015

Ort: IWM, Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen, Frankfurt am Main

Vom 07. bis 09. Oktober 2015 fand, an der Phil.–Theol. Hochschule Sankt Georgen, die Albertus Magnus Jahresakademie statt. Die Stipendiaten des Programms präsentierten während dieser drei Tage ihre Forschungsprojekte.

Einen Überblick über die Vorträge finden Sie hier.


03.–07. August 2015

AMP-Kurswoche

„Einführung in die deutsche Kirche und Gesellschaft“

Ort: IWM, Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen, Frankfurt am Main

Bei der Kurswoche haben die Stipendiaten des Theologischen Stipendienprogramms Albertus Magnus strukturelle Besonderheiten der Kirche in Deutschland kennengelernt und Einblicke in die deutsche Gesellschaftsordnung gewonnen.

Eine eintägige Exkursion führte zudem zum Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz,
zum KAAD und zum Haus der Geschichte nach Bonn.

Die Kurswoche wurde vom Institut für Weltkirche und Mission (IWM) veranstaltet. Leiter der Kurseinheiten waren wissenschaftliche Mitarbeiter des IWM, die von eingeladenen Referentinnen und Referenten unterstützt wurden.

Weitere Informationen sowie das Kursprogramm erhalten Sie hier.


Sommersemester 2015

Vorlesung

Christliche Mission als „Übersetzung“ des Christentums – Epochen, Konzeptionen, aktuelle Entwicklungen

Ort: Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen, Frankfurt am Main
Leitung: Prof. Dr. Michael Sievernich SJ

In Zeiten der Globalisierung wird die Übersetzung des Christentums in die verschiedenen „Sprachen“ und Kulturen der Welt dringlicher, darunter auch die Neuübersetzung in die Kultur der späten Moderne. Daher ist nach längerer postkolonialer Skepsis das Grundwort „Mission“ wieder in die theologische und interdisziplinäre Diskussion der Gegenwart zurückgekehrt. Die Vorlesung (Modul 10) befasst sich mit den Epochen und Räumen der Mission, diskutiert ihre Begründungen, Konzeptionen und Praktiken von den biblischen Anfängen bis zum konziliaren Neustart und zu den heutigen Überlegungen zu einer „neuen Evangelisierung“ und einer „missio inter gentes“. Dabei finden nachhaltig wirkende Protagonisten, systematische Fragestellungen wie die „Übersetzung“ des Glaubens in andere Sprachen und Kulturen, neuere Kategorien (Inkulturation), kirchliche Dokumente sowie die Praktiken einer missionarischen Kirche ein besonderes Augenmerk.

Literatur:

  • Allen Völkern Sein Heil. Die Mission der Weltkirche (Die deutschen Bischöfe 76), Bonn 2004.
  • Sievernich, Michael: Die christliche Mission. Geschichte und Gegenwart, Darmstadt 2009.

26. Juni 2015

Vortrag

Missio inter gentes: Aktuelle Entwicklungen im katholischen Missionsverständnis

Ort: Weltkloster, Radolfzell

Seit dem 2. Vatikanischen Konzil hat sich das katholische Missionsverständnis sehr verändert. Das hängt vor allem damit zusammen, dass sich die katholische Kirche immer mehr als Weltkirche versteht und wahrnimmt. Das Missionskonzept Missio inter gentes beruht auf den Erfahrungen asiatischer Christen in einem plurireligiösem Umfeld und in einer Zeit, in der sich die Schwerpunkte des Christentums immer mehr in die südliche Hemisphäre verlagern. Mission findet dort „mitten unter den Menschen“ statt und umfasst soziales Engagement und interreligiösen Dialog. Vor allem kommt es darauf an, die kulturelle Situation, die aktuellen Lebensbedingungen und die spirituellen Zugänge der Menschen vor Ort in die Verkündigung des Evangeliums einzubeziehen. Zentrale Anliegen der Missio inter gentes finden sich im Apostolischen Schreiben Evangelii Gaudium von Papst Franziskus wieder: Option für die Armen, Volksfrömmigkeit, Stadtkultur, interreligiöse Gastfreundschaft. Das asiatische Missionskonzept wird dazu beitragen, besser zu verstehen, was Papst Franziskus vorschwebt. Umgekehrt legt die Theologie von Evangelii Gaudium ein Fundament für das Verständnis von Mission im 21. Jahrhundert.

Referent: Pater Dr. Markus Luber SJ


21.–23. April 2015

International Congress on the Missionary Church.

On the fiftieth anniversary of the promulgation of the conciliar Decree.
The current missionary panorama: for a mission Ad Gentes.

Ort: Pontifica Università Urbaniana, Rom

Die Pontifica Università Urbaniana (Rom) hat vom 21.–23. April 2015 einen Kongress zum 50. Jahrestag des Zweiten Vatikanischen Konzils abgehalten. Neben einer Zusammenfassung und Auswertung über die Aufnahme des Dekrets im Allgemeinen, lag ein weiterer Schwerpunkt auf der Frage nach den Perspektiven der Mission.

P. Dr. Markus Luber SJ hat in diesem Kontext einen Vortrag zum Thema „The global world and its new challenges: religious pluralism and cohabitation among peoples, from inculturation to inter-culture“ gehalten.


Wintersemester 2014/15

Hauptseminar

„Missionarische Caritas? – Die systematische Bedeutung der Diakonie im Kontext der Mission der Kirche“

Ort: Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen, Frankfurt am Main
Leitung: Prof. Dr. Michael Sievernich und Dr. Markus Patenge

Das Seminar findet mittwochs in der Zeit von 16:15–17:45 Uhr statt.

Kurzbeschreibung:

So zweifelsfrei wie der Dienst am Nächsten zu den herausragenden Aufgaben der Kirche und aller Christen gehört, so zweifelsfrei ist die Kirche vor allem durch die Caritas in der gesamten Gesellschaft präsent und bekannt. Egal ob Armenfürsorge, Besuchsdienste, Krankendienste, etc. – diese Dienste sind oftmals das wahrgenommene und wirksame Zeugnis für das Evangelium in den jeweiligen Kontexten. Somit kommt der Caritas eine herausragende Rolle in der Mission der Kirche zu. Aber wie kann die Bedeutung der Diakonie systematisch festgelegt werden? Die Beantwortung dieser Frage hängt dabei wesentlich davon ab, was unter Caritas und Mission verstanden wird. Das Seminar versucht auf diese Fragen eine Antwort zu finden. Durch unterschiedliche theologische und praktische Zugänge zum diakonischen Dienst, soll das Zueinander von kirchlicher Sendung und kirchlichem Dienst am Nächsten bestimmt werden.


25.–27. März 2015

IWM-Jahrestagung 2015 in Kooperation mit Misereor

Mission: Sustainability – Theologie und Kirche als Impulsgeber für eine nachhaltige Entwicklung

Ort: Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen, Frankfurt am Main

Fünfzig Jahre nach ihrer Verabschiedung hat die Pastoralkonstitution Gaudium et spes in ihrer Neubestimmung des Verhältnisses von Kirche und Welt und in ihren Richtungs­weisungen nicht an „Radikalität“ verloren. Wenn die Kirche darin vor die anspruchsvolle Aufgabe gestellt wird, sich den Menschen angesichts ihrer „Freude und Hoffnung, Trauer und Angst“ immer wieder neu zuzuwenden und ihnen ihre Dienste anzubieten, muss sie stets wachsam bleiben, um die „Zeichen der Zeit“ erkennen zu können.

Um so mehr erstaunt es, dass die Kirche bislang eher zurückhaltend und zögerlich mit globalen Heraus­for­derungen wie Klimawandel, Ressourcenkonflikte, Migrations­ströme etc. umgegangen ist, welche die Menschen zu Beginn des 21. Jahrhunderts existentiell betreffen. Lösungsansätze, die dem Leitbild der Nachhaltigkeit bzw. der nachhaltigen Entwicklung verpflichtet sind, werden hauptsächlich von Akteuren säkularer Herkunft entwickelt und beworben. Obwohl zahlreiche Anknüpfungs­möglichkeiten bestehen, wird die Nachhaltigkeitsdebatte im kirchlichen Bereich bislang nicht zum zentralen Thema gemacht.

Dabei könnte die Kirche aufgrund ihrer Qualitäten wesentliche Impulse für eine nachhaltige Weltentwicklung und Transformation unserer Gesellschaft leisten: Sie ist ein global vernetzter und lokal verwurzelter Akteur, der über eine große Anhängerschaft verfügt; sie bezieht sich auf existentielle Sinnstrukturen, die motivationale Impulse für eine praktizierte Nachhaltigkeit bieten.

Die Gelegenheit für eine konstruktive Einflussnahme auf weltpolitische Weichenstellungen ist gerade im Jahr 2015 günstig: Im September wollen die Vereinten Nationen eine Post-2015-Agenda verabschieden, deren Bestandteil die Vereinbarung verbindlicher globaler Nachhaltigkeitsziele (sustainable development goals, SDGs) ist.

Vor diesem Hintergrund wird auf der IWM-Jahrestagung 2015 der Frage nachgegangen, was ein christlich-theologischer Beitrag zur globalen und lokalen nachhaltigen Entwicklung sein könnte? Worin besteht das Besondere im Selbstverständnis eines Christen, das Besondere im Verständnis zu seiner Umwelt und zu seinem Mitmenschen, aus dem ein Auftrag zur aktiven Gestaltung einer nachhaltigen Entwicklung resultieren könnte?

Eine Rückschau zur Tagung sowie weitere Informationen finden Sie hier.


03.–05. Dezeber 2014

Internationales Theologisches Kolloquium in Münster

Ort: Institut für Missionswissenschaft und außereuropäische Theologien, WWU Münster

Vom 3.–5. Dezember 2014 fand in Münster das Internationale Theologische Kolloquium zum Thema „Missio inter gentes: The Future of Christian Mission in Asia“ statt. Veranstaltet wurde die Tagung vom Institut für Missionswissenschaft und außereuropäische Theologien.

Referenten waren:

  • Professoren Jonathan Tan (Sydney)
  • Robert Schreiter (Chicago)
  • Markus Luber (Frankfurt)
  • Linda Hogan (Dublin)
  • Jamal Malik (Erfurt)
  • James Channan (Lahore)
  • Norbert Hintersteiner (Münster)

Der Vortrag von P. Dr. Markus Luber SJ befasste sich mit dem Thema: Tan’s Missio inter gentes and Evangelii gaudium.

Mehr Informationen finden Sie auf der Homepage des Instituts sowie hier.


17. Oktober 2014

6. Freiburger Forum Weltkirche

Dialog und Mission – Ein Widerspruch?

Ort: Universität Freiburg

Das Freiburger Forum Weltkirche der Universität Freiburg (Schweiz) fand in diesem Jahr zum sechsten Mal statt. Unter dem Thema „Dialog und Mission: Ein Widerspruch? “ stand das 2. Vatikanische Konzil im Vordergrund, sowie das katholische Lehramt, dass an den inneren Zusammenhang von Mission und Dialog erinnert.

Bei den Referenten der Tagung handelte es sich um:

  • Dr. Josef Estermann
  • Dr. Colette Hamza
  • Mgr PD Dr. Klaus Krämer
  • Mgr Antonio J. Ledesma SJ
  • Dr. Markus Luber SJ
  • Dr. Marie-Hélène Robert
  • Prof. ém. Jean-François Zorn

Den Flyer der Tagung erhalten Sie hier.


30. September – 02. Oktober 2014

AMP-Jahresakademie

Ort: Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen, Frankfurt am Main

Präsentiert wurden während der Jahresakademie die Forschungsprojekte der Stipendiaten.

Ivan Kachala Pagane Vorwürfe gegen die Christen, frühe christliche Apologetik und apologetische Intention des Lukas in seinem Doppelwerk
Patrick Irankunda Die Berufung des Paulus in der Apostelgeschichte
Dan-Cristian Visa Das Verhältnis Kirche-Staat: Der Beitrag der rumänischen griechisch-katholischen Kirche zur Gründung des modernen rumänischen Staates
Juraj Sabadoš Beschäftigungspolitik durch Anwendung ausländischer Investitionen
Sebastian Wilson Parekkattil The Syrian Catholic Families in Kerala: Challenges and Schoenstatt Family Pastoral Responses
Aires de Sousa Santos Seelsorge in der Gemeinde – Brasilien zum Beispiel

Mehr Informationen zum Stipendienprogramm erhalten Sie hier


30. September 2014

Feierliche Eröffnung des Theologischen Stipendienprogramms

Ort: Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen, Frankfurt am Main

Im Beisein von Bischof Dr. Stephan Ackermann wurde am 30. September das Theologische Stipendienprogramm „Albertus Magnus“ feierlich eröffnet.

Einen Bericht finden Sie hier.


27. September – 01. Oktober 2014

Pastoraltage

„Vivre la communion“

Ort: Haus am Dom, Frankfurt am Main

Von Samstag, den 27. September 2014, bis Mittwoch, den 01. Oktober 2014, fanden in Frankfurt die Pastoraltage 2014 (Journées Pastorales 2014) der französischen Ausländerseelsorge  (l’Aumônerie des Français de l’étranger) statt.

Am Montag, den 29. September, hielt P. Tobias Keßler CS vom IWM einen Vortrag zum Thema „Vivre la communion dans un contexte pluriel“.

Mehr Informationen erhalten Sie hier.


04.–08. August 2014

AMP-Kurswoche

Ort: Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen, Frankfurt am Main

In der Zeit vom 04.–08. August fand die AMP-Kurswoche „Einführung in die deutsche Kirche und Gesellschaft“ statt. In verschiedenen Kurseinheiten an der Hochschule Sankt Georgen und einer Exkursion nach Bonn, u.a. zur Deutschen Bischofskonferenz und dem Katholischen Akademischen Ausländerdienst (KAAD), wurde den 13 teilnehmenden Stipendiaten die deutsche Kirche und Gesellschaft in ihren zahlreichen Facetten näher gebracht.

Einen Überblick über das Kursprogramm erhalten Sie hier.


Sommersemester 2014

Hauptseminar

Vom Zweiten Vatikanischen Konzil bis „Evangelii Gaudium“ – Das Evangelisierungsparadigma in der missionstheologischen Diskussion.

Ort: Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen, Frankfurt am Main
Leitung: Prof. Dr. Michael Sievernich und Dr. Gregor Klapczynski

Binnen weniger Jahrzehnte hat sich der im katholischen Raum zuvor weitgehend ungebräuchliche Begriff der „Evangelisierung“ als theologisches Leitwort durchgesetzt. Fand die Vokabel noch in der dogmatischen Konstitution „Lumen gentium“ des Zweiten Vatikanischen Konzils nur zaghafte Verwendung, so avancierte sie unter Paul VI., Johannes Paul II. und zuletzt auch unter Papst Franziskus zur zentralen pastoralen Losung.


08. April 2014

Studientag 2014

„Eine Arme Kirche für die Armen“

Ort: Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen, Frankfurt am Main

Zu welcher Armut sind wir als Weltkirche berufen? Und wie ist es vor Ort möglich, eine Kirche zu leben, die arm und für die Armen ist? Auf dem Studientag 2014 haben das Institut für Weltkirche und Mission (IWM) und das Oswald von Nell-Breuning-Institut (NBI) dieses Anliegen aufgegriffen, den theologischen Kontext des ersten lateinamerikanischen Papstes beleuchtet und nach der Bedeutung der Kategorie Armut für die theologische Reflexion gefragt.

Mehr Informationen zum Studientag 2014 erhalten Sie hier


Wintersemester 2013/14

Hauptseminar

Christus und die Religionen.

Ort: Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen, Frankfurt am Main
Leitung: Leitung: Dr. Alexander Löffler SJ und Dr. Markus Luber SJ

Die Fragen nach der Bedeutung anderer Religionen, ihrer genuinen Würde und ihrer Rolle im göttlichen Heilsplan haben infolge des 2. Vatikanum vielfältige theologische Reflexionsprozesse in Gang gesetzt. Interreligiosität, Interkulturalität und Dialog sind heute Schlüsselkategorien einer weltkirchlich ausgerichteten Theologie. Im kreativen Umfeld der Theologie der Religionen gibt es mittlerweile vielfältige Ansätze, die diese Entwicklung der interreligiösen Öffnung aufgreifen und theologisch entfalten.