Publikationen

Buchreihe „Weltkirche und Mission“

Die Reihe „Weltkirche und Mission“ widmet sich den Fragen von Weltkirche und weltkirchlicher Arbeit mit dem Schwerpunkt auf der missionarischen Sendung der Kirche, u.a. bei missionsgeschichtlichen Fragen, Kontextueller Theologie und der Präsenz von Katholiken anderer Herkunft und Muttersprache in Deutschland. Bisher sind erschienen:

Mission 21 – Das Evangelium in neuen Räumen erschließen

Wie kann Kirche im 21. Jahrhundert missionarisch sein? Wer das Evangelium in neuen Räumen erschließen will, sollte sich auch von ihnen inspirieren lassen. Mit durchgängig weltkirchlichem Blick werden Erfahrungen aus verschiedenen Kontinenten miteinander ins Gespräch gebracht. Ausgangspunkt ist das Missionsparadigma „missio inter gentes“ von Jonathan Y. Tan, das er vor dem Hintergrund der Minderheitserfahrung asiatischer Christen gewonnen hat: Evangelisierung nicht als Einbahnstraße, sondern als kommunikativer Lernweg zwischen Völkern, Kulturen und Religionen. Der neue Sammelband dokumentiert die wissenschaftlichen Beiträge der IWM Jahrestagung 2016, die in Kooperation mit der Katholischen Arbeitsstelle für missionarische Pastoral (KAMP) organisiert wurde. Die Aufsätze tragen dazu bei Impulse zu geben, die wissenschaftliche Reflexion über ein neues Missionsverständnis situations- und zeitgerecht voranbringen.

Herausgegeben von Klara Csiszar, Martin Hochholzer, Markus Luber, Hubertus Schönemann.
2017

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Schöpfung bewahren – Theologie und Kirche als Impulsgeber für eine nachhaltige Entwicklung

Es ist erstaunlich, dass die Kirche bis zur Enzyklika „Laudato si“ zurückhaltend mit globalen Herausforderungen wie Klimawandel, Migrationsströme etc. umgegangen ist, denn sie betreffen die Menschen zu Beginn des 21. Jahrhunderts existentiell. Dabei könnte die Kirche aufgrund ihrer globalen Vernetzung und lokalen Verwurzelung wesentliche Impulse leisten. Aber was genau könnte ein christlicher Beitrag für eine nachhaltige Weltentwicklung und Transformation unserer Gesellschaft sein? Besteht ein christlicher Auftrag – eine „Mission“ – zur aktiven Gestaltung einer nachhaltigen Entwicklung?

Herausgegeben von Markus Patenge, Roman Beck, Markus Luber.
2016

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Eine arme Kirche für die Armen – Theologische Bedeutung und praktische Konsequenzen.

Zu welcher Armut sind wir als Weltkirche berufen? Und wie ist es vor Ort möglich, eine Kirche zu leben, die arm und für die Armen ist? Das Hauptanliegen von Papst Franziskus seit Beginn seines Pontifikats ist eine arme Kirche für die Armen. Er ruft dazu auf, dem wirklichen Leib Christi zu begegnen, der für ihn die Armen sind. Dieser Band beleuchtet den theologischen Kontext des ersten lateinamerikanischen Papstes und fragt nach der Bedeutung der Kategorie Armut für die theologische Reflexion. In einem weiteren Schritt geht es um Impulse und Konsequenzen, die sich aus dem theologischen Ansatz für die kirchliche Praxis in einer Wohlstandsgesellschaft ergeben.

Herausgegeben von Markus Luber, Jorge Gallegos Sánchez.
2015

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Christus und die Religionen – Standortbestimmung der Missionstheologie

Interreligiosität, Interkulturalität und Dialog sind heute Schlüsselkategorien einer weltkirchlich ausgerichteten Theologie, die sich gegenüber anderen Religionen und Glaubensüberzeugungen öffnet. Im kreativen Umfeld der Theologie der Religionen gibt es vielfältige Ansätze, die diese Entwicklung aufgreifen und theologisch entfalten. Im vorliegenden Band werden Komparative Theologie und Israeltheologie in den Blick genommen. Beide Ansätze teilen das Anliegen, nicht-christliche Religionen umfassend zu würdigen, ohne die universale Bedeutung des Christusereignisses zu depotenzieren. Während die Komparative Theologie religiöse Überzeugungen unterschiedlicher Traditionen aus einer gläubigen Binnenperspektive interreligiös erschließt, argumentiert die Israeltheologie für einen vollgültigen Heilsweg des Judentums. In den Beiträgen werden beide Ansätze in christologischer Perspektive diskutiert und auf ihre missionstheologischen Implikationen hin befragt.

Herausgegeben von Markus Luber, Roman Beck und Simon Neubert.
2015

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Migration als Ort der Theologie

Migration ist ein prominentes Thema, das unter verschiedensten Gesichtspunkten debattiert und analysiert wird. Weniger im Blick ist dabei die theologische Relevanz des Phänomens. Jenseits der unterschiedlichen Herangehensweisen und theologischen Disziplinen, die sie vertreten, plädieren die Autoren einstimmig für eine migrationssensible Theologie, die in der Globalisierung menschlicher Mobilität ein Zeichen der Zeit erkennt. Dabei wird deutlich, dass Migration ihrerseits einen theologiegenerativen Ort verkörpert, sodass hier und da bereits von einer Theologie der Migration die Rede ist.

Herausgegeben von Tobias Keßler.
2014

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Neue Räume öffnen – Mission und Säkularisierungen weltweit

Erstmalig werden die verschiedenen Formen von Säkularisierung aus missionstheologischer Perspektive beleuchtet. Momentaufnahmen und Analysen aus verschiedenen Teilen der Welt zeichnen ein facettenreiches Bild der Säkularisierungen weltweit. Es zeigt sich, dass Säkularität nicht automatisch mit Religionsfeindlichkeit gleichzusetzen, sondern vielmehr Ausdruck einer modernen, pluralen Gesellschaft ist.

Herausgegeben von Gregor Buß und Markus Luber.
2013

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Kontextualität des Evangeliums – Weltkirchliche Herausforderungen der Missionstheologie

Der Dialog mit allen Kulturen ist ein Kennzeichen des Christlichen. Die Vernachlässigung der Frage der Kontextualität hat in Europa dazu geführt, dass die christliche Botschaft auf bestimmte Milieus beschränkt blieb und ihre Universalität eingebüßt hat. Zahlreiche theologische Ansätze aus der Dritten Welt kommunizieren hingegen kritisch mit ihrer Umwelt. Die Publikation informiert nicht nur über die Entwürfe, sondern reflektiert sie auch systematisch. Angesichts der Verschiebung der christlichen Zentren fördert sie damit das längst fällige theologische Gespräch in der Weltkirche.

Herausgegeben von Markus Luber.
2012

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Pentekostalismus – Die Pfingstbewegung als Anfrage an Theologie und Kirche

Die Ausbreitung der Pfingstkirchen in ihren verschiedenen Ausprägungen gibt Anlass zu Fragen in Bezug auf die dort praktizierte Art und Weise der Verkündigung, der Gemeindebildung und -leitung, der Katechese und Gottesdienstgestaltung, die Rolle des Heiligen Geistes, die Bedeutung der Spiritualität, den gezielten Einsatz moderner Medien, den Stellenwert von Emotionen in der Liturgie, die Stellung der Frau in der Kirche, das soziale Engagement, die Auswirkungen auf Gesellschaft und Politik und nicht zuletzt die Formen der Finanzierung. Dieser Band bietet eine sachlich- und gleichermaßen selbstkritische Beschäftigung mit verschiedenen Aspekten des Pentekostalismus.

Herausgegeben von Albert-Peter Rethmann und Tobias Keßler.
2012

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Sonstige Publikationen

Zur theologischen Rezeption von Ausbreitungsfaktoren und Präventionsmaßnahmen der HIV/AIDS-Epidemie in Afrika

Der Kampf gegen Aids in Afrika kann nur gewonnen werden, wenn die besonderen kulturellen, sozialen und ökonomischen Risikofaktoren des Kontinents in der Bekämpfung der Epidemie erkannt und berücksichtigt werden. Die Studie untersucht diese Faktoren und deren Rezeption in Theologie und Pastoral der katholischen Kirche in Afrika.

 

 

 

The theological reception of spread factors and preventive measures of the HIV/AIDS epidemic in Africa

In the Fight against HIV/AIDS in Africa it is necessary to identify the cultural and socio-economic risk-factors that influence the spread of the epidemic. This study examines these factors and their theological and pastoral reception in the Church of Africa.

 

 

Verfasst von Markus Patenge
Bonn 2017

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Responses of the Catholic Church to HIV and AIDS in Africa: Lessons Learned

In der Studie „Lehren aus den Antworten der katholischen Kirche auf HIV und AIDS in Afrika“ werden die Ergebnisse einer breit angelegten, internationalen Feldstudie zusammengefasst, die afrikanische und deutsche Theologen und Gesundheitsexperten zwischen 2010 und 2013 im Auftrag der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz in Äthiopien, Sambia und Malawi durchgeführt haben. An der Durchführung der Studie war der frühere wissenschaftliche Mitarbeiter des IWM, Dr. Gregor Buß (jetzt Referent für Afrika, Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz) beteiligt. Anliegen der Studie ist es, Betroffene und kirchliche Vertreter aus den drei afrikanischen Ländern zu Wort kommen zu lassen, um ein authentisches Bild der durch HIV und AIDS gestellten Herausforderungen zu zeichnen..

Herausgegeben von Klaus Fleischer et al.
Bonn 2015

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