Internationale AIDS-Konferenz in Durban

20. Juli 2016

Vom 18.07.2016 bis 22.07.2016 findet in Durban die 21. Internationale AIDS-Konferenz statt. Gemeinsam mit 12 Partnerorganisationen (darunter beispielsweise: UNAIDS, International Community of Women Living with HIV/AIDS [ICW] u.a.) wurde in Südafrika eine Tagung organisiert, an der rund 18.000 Menschen teilnehmen.

©International AIDS Society/Abhi Indrarajan

©International AIDS Society/Abhi Indrarajan

Die Gruppe der Teilnehmenden ist dabei bunt gemischt: Personen aus der Politik, Wissenschaft, von Hilfsorganisationen und Betroffene kommen für eine Woche zusammen, um unter dem Motto „Access Equity Rights Now“, die ehrgeizige Zielvorgabe von UNAIDS zu erfüllen – das Ende der AIDS-Epidemie bis 2030. Um an diesem Ziel mitzuarbeiten hat, sich die Konferenz fünf Ziele gesetzt:

  1. Eine Vernetzung von Expertinnen und Experten aus der ganzen Welt, um neueste Forschungsergebnisse zu präsentieren und weitere Forschungsvorhaben zu initiieren.
  2. Die Entwicklung von Antworten auf HIV/AIDS, die von den Bedürfnissen relevanter Risikogruppen bzw. von Menschen mit HIV/AIDS ausgehen. Insbesondere sind hier Frauen und Mädchen, homosexuelle Männer, Transgender-Menschen, Sexarbeiterinnen und Drogensüchtige im Blick.
  3. Die Förderung von Aktionsprogrammen, damit Verantwortliche aus Politik und Industrie ihrer Verantwortung gerecht werden und ihr Engagement in er Bekämpfung der Epidemie erhöhen.
  4. Eine Lancierung einer HIV/AIDS-Agenda, die Vulnerabilitätsfaktoren wie Kriminalisierung, geschlechtsspezifische Gewalt, sexuelle und reproduktive Gesundheit, Stigmatisierung und Diskriminierung im Blick hat.

    ©International AIDS Society/Marcus Rose

    ©International AIDS Society/Marcus Rose

  5. Der Aufbau innovativer Partnerschaften von Unternehmen, Gemeinschaften, Regierungen und Wissenschaft, um die HIV-Prävention und medizinische Behandlungen zu verstärken.

Auf der Homepage www.aids2016.org kann die Tagung live verfolgt werden, bzw. werden Tageszusammenfassungen und einzelne Vorträge zur Verfügung gestellt.

Quellen und Fotonachweise:

http://www.aids2016.org

http://www.unaids.org/en/resources/documents/2014/JC2686_WAD2014report


Markus Patenge