Missionare auf Zeit

28. April 2014

„Mitleben – Mitbeten – Mitarbeiten“ – unter diesem Motto erhalten junge Christinnen und Christen ab 18 Jahren als „Missionare auf Zeit“ (MaZ) Einblicke in das Leben einer Ordensgemeinschaft. Die MaZ-Projekte finden weltweit, jedoch überwiegend in Lateinamerika, Afrika und Osteuropa statt. Eine Grundvoraussetzung zur Teilnahme an diesem Programm ist eine offene Denkweise, die Bereitschaft, sich auf fremde Kulturen einzulassen sowie vorhandenes kirchliches Engagement etwa in der Jugend- oder Gemeindearbeit.

 

Die Hände als Symbol für die Erde mit ihren vier Himmelsrichtungen stehen für das weltweite Engagement der Missionare auf Zeit © MaZ Rückkehrer Koordinationsstelle missio

Die Hände als Symbol für die Erde mit ihren vier Himmelsrichtungen stehen für das weltweite Engagement der Missionare auf Zeit © MaZ Rückkehrer Koordinationsstelle
missio

 

Realisiert wird das seit 1980 existierende Programm durch missionarische Gemeinschaften in Deutschland, die mit Missionsorden im Ausland kooperieren. Die aktive Einbindung der Teilnehmer in den Alltag der jeweiligen religiösen Gemeinschaft ist dabei besonders wichtig – ob bei der Arbeit, beim Beten oder beim Zusammenleben. Die Einsatzmöglichkeiten der „jungen Missionare“ sind sehr vielseitig und variieren je nach Fähigkeiten des Einzelnen. Die Spannbreite reicht von der Arbeit mit Strassenkindern, Obdachlosen oder Behinderten bis zur Tätigkeit im Krankenhaus oder der Altenpflege. Aber auch pastorale und soziale Dienste werden geleistet.

Die Missionare auf Zeit verstehen sich als Lernende und nicht als Entwicklungshelfer. Sie schlagen eine Brücke zwischen verschiedenen Kirchen, Menschen und Gesellschaften und fördern damit den Austausch zwischen jungen Christinnen und Christen weltweit. Ziel ist es, die im Ausland gewonnenen Erfahrungen in das kirchliche Leben in Deutschland einzubringen und damit neue Impulse zu setzen.

Weitere Informationen unter: http://missionarin-auf-zeit.de

 

Barbara Katharina Haas