Mykola Vytivskyi

Herkunft: Hvozdets‘, Lemberg Gebiet/ Ukraine
Studienort: Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt.
Fach: Alttestamentliche Exegese
Qualifikationsziel: Lizenziat
Stipendiengeber: Renovabis
Gefördert seit: Oktober 2015

E-Mail: nick [dot] vytivskyi [at] gmail [dot] com


Kurzbiographie

2008 – 2014 Theologiestudium am Priesterseminar
2014 – 2015 Deutsch-Sprachkurs an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt
2016 Beginn des Lizentiatsstudiums im Fach Alttestamentliche Exegese an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt

Mein Forschungsprojekt

Mein Studienprojekt wird im Bereich des Alten Testaments durchgeführt. Das Thema lautet: „Schöpfungsthematik bei Jesaja 40-55“. Ich habe mich immer für das Thema Schöpfung interessiert, und jetzt habe ich die Möglichkeit, das Thema zu untersuchen. Dafür wird es für mich noch interessanter, weil ich hier ein Prophetenbuch habe, das sogenannte Buch Deuterojesaja, das in der Zeit des Babylonischen Exils geschrieben wurde. In diesen Jesajakapiteln gibt es viele wichtige Schöpfungsaussagen, die man nicht sofort bemerkt, wenn man das Buch liest, und die sowohl im Kontext des Buches Genesis als auch im Kontext von Babylonischen Schöpfungsvorstellungen und Mythen zu verstehen sind. Der Sinn, die Stellen und die Aktualität dieser Schöpfungsaussagen werden von mir in diesem Projekt untersucht.

Meine Motivation, ein postgraduales Studium in Deutschland zu absolvieren

Deutschland ist weltweit berühmt für seine sehr gute bibelwissenschaftliche Schule, und für mich war das vor allem deshalb eine sehr interessante und attraktive Perspektive, ein Studium im Bereich des Alten Testaments hier in Deutschland zu beginnen. Auch das Lernen der deutschen Sprache ist sehr wichtig für einen zukünftigen Wissenschaftler, zu dem ich hoffentlich noch werde. Und nicht zuletzt bin ich immer sehr froh, eine andere Kultur und viele neue Leute kennenzulernen, und für diese Möglichkeit wollte ich mich an dieser Stelle beim Albertus-Magnus-Stipendienprogramm ganz herzlich bedanken.