Symposion - Religion und Migration

08. Mai 2012

Am Samstag, den 5. Mai 2012 fand in Hildesheim ein Symposion zum Themenbereich „Religion und Migration“ statt zu Ehren von Bischof Norbert Trelle, der dieses Jahr seinen 70. Geburtstag feiert.

©Bischöfliche Pressestelle Hildesheim (bph)

Hervorgehoben und gewürdigt wurde in mehreren Beiträgen das besondere Engagement des Bischofs im Einsatz für die Menschenrechte mit Blick auf die illegalen Zuwanderer. Thematisch deckten die Vorträge ein breites Themenspektrum ab, das von den durch Migration entstehenden Herausforderungen an die kirchliche Seelsorge (Regina Polak) über den Beitrag der Katholischen Kirche zur gesellschaftlichen Integration (Ulrich Pöner) über Studien zur religiösen Orientierung bei jungen Menschen mit Migrationshintergrund (Ursula Boos-Nünning) bis hin zu Fragen der kirchlichen Präsenz in den zentrumslosen Postmetropolen unserer Zeit (Hans-Joachim Sander) und zu philosophischen Reflexionen über das Thema von Heimat und Heimatlosigkeit (Karen Joisten) reichte. Einen krönenden Abschluss bildete der Vortrag von Heribert Prantl, Journalist, Autor und Mitglied der Chefredation der Süddeutschen Zeitung. Prantl begann seine Rede unter Bezug auf die dramatischen Schicksale der Flüchtlinge mit dem Schriftwort „Was ihr einem meiner geringsten Brüder getan habt …“ (Mt 25) und brachte seine Ausführungen zu Ende mit dem Versuch einer Relecture der Geschichte der drei Weisen aus dem Morgenland, deren Kronen das Wappen des Bischofs von Hildesheim schmücken.

Von: Tobias Keßler