Vatikan-Konferenz zum Thema HIV/Aids

06. Juni 2011

Am 27. und 28. Mai fand in Rom auf Einladung des Päpstlichen Rates für die Pastoral im Krankendienst (link) eine internationale Konferenz zum Thema „The Centrality of Care for the Person in the Prevention and Treatment of Illnesses Caused by HIV/AIDS“ statt (Programm). Zahlreiche Experten aus Kirche, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft setzten sich mit der Rolle der katholischen Kirche bei der Bekämpfung von HIV und Aids auseinander. Vertreten waren unter anderem der Präsident des Päpstlichen Rates für die Pastoral im Krankendienst, Erzbischof Zygmunt Zimowski, und der Leiter von UNAIDS, Michel Sidibé.Name

Bei den zahlreichen Referaten wurde immer wieder die unverzichtbare Rolle der katholischen Kirche beim Kampf gegen die Immunschwächekrankheit herausgestrichen. So diente die Konferenz auch dazu, die Bedeutung von faith based organizations – allen voran katholischer Organisationen – für die globale Gesundheitsarbeit stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken.
Auch auf umstrittene pastorale und ethische Fragen, beispielsweise den Umgang mit künstlicher Empfängnisverhütung, wurde eingegangen, wenn auch nur am Rande. Die jüngsten Äußerungen des Papstes zum Kondomgebrauch wurden zwar aufgegriffen, aber nicht genauer expliziert.

Video: Bericht von PBS Newshour über die Konferenz (englisch)
Referat von Michel Sidibé zum Thema „Sustainable health care is a moral obligation“ als download.
Referat von Erzbischof Silvano Tomasi zum Thema „The International Role of the Catholic Church in the Prevention and Treatment of HIV/AIDS“ als download.

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Von: Gregor Buß