Wissenschaftlicher Austausch auf internationaler Bühne
Im Herbst dieses Jahres nahm Dr. Catalina Cerda-Planas an drei bedeutenden akademischen Veranstaltungen in Lateinamerika teil. Dabei brachte sie ihre Forschung zu Themen wie Synodalität, Geschlechtergerechtigkeit und kirchlicher Erneuerung ein und vertiefte den internationalen Austausch zwischen Wissenschaft und Kirche.
Forschungsgespräch in Chile: Theologie der Zeichen der Zeit
Beim wissenschaftlichen Seminar der Forschungsgruppe „Theologie der Zeichen der Zeit“ des Centro Teológico Manuel Larraín (UC-Chile) in Calera de Tango, nahe Santiago de Chile, präsentierte Dr. Catalina Cerda-Planas ihr Kapitel „Sujetos (in)auditos. Escucha y empírea en tiempos de sinodalidad“ ((Un)gehörte Subjekte. Zuhören und Empirie in Zeiten der Synodalität).
Das Seminar widmete sich dem gemeinsamen Buchprojekt „Esperanzas en medio de violencias“ (Hoffnung inmitten von Gewalt). Der intensive Austausch innerhalb der Gruppe, der Dr. Catalina Cerda-Planas seit 2018 angehört, bereicherte die Weiterentwicklung des Kapitels und stärkte die wissenschaftliche Vernetzung.
Internationale Tagung in Argentinien: Synodalität, Demokratie und Geschlecht
Anschließend nahm Dr. Catalina Cerda-Planas an der internationalen und interdisziplinären ICALA-Tagung in Córdoba (Argentinien) teil, die unter dem Thema „Synodalität, Demokratie und Geschlecht“ stand.
In ihrem ersten Vortrag „Synodalität, Partizipation und Frauen in Lateinamerika“ stellte sie Ergebnisse der IWM-Studie „Synodaler Weg, weltkirchliche Perspektiven“ sowie einer empirischen Untersuchung zur Beteiligung von Frauen in kirchlichen Gremien in Santiago de Chile vor.
Gemeinsam mit Prof. Dr. Carolina Bacher präsentierte sie zudem eine Studie über die berufliche Laufbahn von ICALA-Alumni in Lateinamerika, die fördernde und hemmende Faktoren aus Gender-Perspektive analysiert. Die Ergebnisse wurden mit Vertreter*innen des deutschen Kuratoriums, lateinamerikanischen Programmen und weiteren Teilnehmenden diskutiert.
Forschungstreffen in Kolumbien: Synodale Erneuerung der Priesterausbildung
Zum Abschluss reiste Dr. Catalina Cerda-Planas nach Bogotá (Kolumbien), um an einem Arbeitstreffen des Cebitepal-CELAM teilzunehmen. Als Mitglied eines Forschungsteams, das die synodale Erneuerung der Diözesanseminare in Lateinamerika untersucht, berät sie das Projekt in methodologischen Fragen.
Die Studie, die empirisch die aktuelle Ausbildung von Seminaristen in der Region analysiert, wurde Vertreter*innen von OSLAM und CLAR vorgestellt. Dabei wurden erste Ansätze für eine synodal ausgerichtete Priesterausbildung diskutiert. Bemerkenswert ist, dass Dr. Catalina Cerda-Planas gemeinsam mit Prof. Dr. Carolina Bacher zu den wenigen weiblichen Mitgliedern dieses Expertenteams zählt.
Mit ihrer aktiven Beteiligung an diesen internationalen Foren trägt Dr. Catalina Cerda-Planas wesentlich zur wissenschaftlichen Vernetzung und zur Förderung eines globalen, interdisziplinären Dialogs über Kirche, Gesellschaft und Geschlechtergerechtigkeit bei.
- Wissenschaftliche Mitarbeiterin – Mission und Bildung
